News vom 06.02.2010
Finanzkrise erwischt dänischen Immobilienmarkt
Nun steckt auch der dänische Immobilienmarkt in der Finanzkrise fest, denn eines war in den letzten Jahren in Dänemark sicher: die Immobilienpreise stiegen und stiegen. Während eine Wohnung im Kopenhagener Stadtteil Norrebro 1997 noch rund 450 000 Kronen (ca. 61 000 Euro) kostete, muss man heute Vier-, wenn nicht gar Fünffache für die Immobilie bezahlen.
Dann erreichte die Finanzkrise den dänischen Immobilenmarkt und die Preise gingen in den Keller. Jedoch gingen die Preise nur in einem gewissen Umfang runter, sodass vor allem diejenigen Geld verloren hatten, die in den letzten Jahren vor der Krise in Immobilen investiert hatten.
Experten wie Immobilienmakler Ole Jepsen reden von einem Wertverlust der Häuser um rund 15 Prozent. Im Gegenzug gibt es heute aber auch viel mehr Häuser die zum Verkauf stehen, als vor der Krise.
Der gesamte Immobilienmarkt von Dänemark steckt in der Krise fest, denn viele willige Verkäufer werden ihre Häuser einfach nicht los. Nach und nach kommen aber nun die Käufer wieder zurück. Die Angebote sind interessant, denn man kann derzeit beispielsweise in Nordschleswig ein älteres Reetdachhaus mit einer Wohnfläche von 170 Quadratmetern auf einem Grundstück von 7000 Quadratmetern für etwas unter 900 000 Kronen (121 000 Euro) kaufen. Zwar ist ein solches Haus nur für Personen geeignet, die handwerklich begabt sind und viele Arbeiten selbst vornehmen können, aber der Preis ist gut. Wer es bequemer mag, der kann für rund 1,8 Millionen Kronen ein Architektenhaus in Krusau mit 180 Quadratmeter Wohnfläche auf einem Grundstück von 1400 Quadratmetern kaufen.
Wer also mit dem Gedanken spielt, in eine Immobilie zu investieren, der sollte sich die Möglichkeiten im schönen Dänemark einmal genauer anschauen.



