Langeland im Dänemark-Lexikon

Die dänische Insel Langeland befindet sich in der Ostsee in der Region Syddanmark. Sie hat eine Länge von 52 Kilometern und eine Breite von bis zu 11 Kilometern. Erreichbar ist sie über ein Brückensystem, welches die Inseln Siø und Tåsinge einbindet und an Fünen angeschlossen ist. Die Insel bildet mit seinen rund 13.900(2006) Einwohnern selbst eine Großgemeinde. Langeland ist Teil der Inselwelt, welche sich Dänische Südsee nennt. Im Osten der Insel erstreckt sich der Langelandsbelt, er die Verlängerung des Großen Belts bildet. Aufgrund der Größe der Insel, von 284 Quadratkilometern, gliedert sie sich in drei historisch begründete Verwaltungsbezirke. Der erste ist Tranekær, dessen Hauptsehenswürdigkeit das Tranekær-Schloss ist. Zudem befindet sich hier der kleine Hafenort Lohals. Der Zweite Verwaltungsbezirk ist Rudkøbing, er bildet die Inselmitte und ist gleichzeitig der Hauptort der Gemeinde. Hier verläuft auch die südlichste Hauptverkehrsachse des Landes in West-Ost-Richtung. Der dritte Verwaltungsbezirk wird von Südlangeland gebildet. Er liegt etwas abseits der ausgebauten großen Verkehrsanbindungen. So wurde im Jahre 2003 sogar die Fährlinie nach Deutschland eingestellt. Sie war aufgrund der Beendigung des Zollfreien Einkaufs in der EU nicht mehr rentabel genug. Sehenswert sind in der Region zum Beispiel das Ristinge-Kliff und der Leuchturm „Keldsnor Fyr“. Er liegt an der Südspitze der Insel nahe dem Segel- und Fischerhafen Bagenkop. Zudem findet man hier das Langelandsfort, ein aus dem Kalten Krieg stammender Militärstützpunkt.


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