Mandø im Dänemark-Lexikon

Die dänische Insel Mandø liegt an der Westküste Jütlands. Genau zwischen den Inseln Fanø und Rømø. Sie zählt zu den dänischen Wattenmeerinseln und seit 2007 zur Großgemeinde Esbjerg. Infolge mehrerer Sturmfluten, welche den einzigen Ort der Insel regelmäßig niederrissen, kam es im 17. Jahrhundert zur Ansiedlung der Einwohner im Schutze einer Düne. In den folgenden Jahren gewannen sie im Zuge umfangreicher Landgewinnungsmaßnahmen so ihre Insel zurück. Einst war die Insel eine einzige Hallig. Geschütz ist sie erst seit 1937 durch einen Seedeich. So hat sie mittlerweile 62 Bewohner bei einer Größe von 7,63 Kilometern. Eine Touristenattraktion ist der Hochsand Koresand, welcher in Ebbe Zeiten mit dem Traktor oder per Wattwanderung zu erreichen ist. Zudem gibt es auf der Insel eine Ausstellung über das Wattenmeer zu sehen. Übernachtungen sind auf der Insel natürlich auch möglich, da es mehrere Ferienwohnungen und sogar einen kleinen Campingplatz gibt. Erreichbar ist die Insel über eine Art Damm namens Låningsvej, dieser ist allerdings bei normalem Hochwasser nicht befahrbar. Grund dafür ist sein Aufbau, welcher nur aus aufgeschütteten Schotter besteht der durch Buhnen befestigt ist. SO richtet sich die Passierbarkeit nicht nur nach den Gezeiten, sondern ebenfalls auch nach der Windstärken und der deren Richtung. Es gibt aber noch einen zweiten Weg, dieser nennt sich Ebbevej und ist nur für Traktoren im Busdienst passierbar. Von den Bewohnern der Insel wird der Bau eines neuen gezeitenunabhängigen Dammes bis heute abgelehnt. Sie wollen auf diese Art größeren Touristenströmen entgehen.


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