Ribe im Dänemark-Lexikon

Die Geschichte von Ribe kann man bis in die Wikingerzeit zurückverfolgen und zwar als sich im 8. Jahrhunderts ein großer Handelmarkt im Hafen und ein guter Ansatzpunkt für die Seezüge entwickelte.

Dieser sehr bald gut bekannte Handelsmarkt, mit seinem großen Hafen brachte einige Kaufleute und viele Handwerker aus der Umgebung nach Ribe, dadurch wurde dem Ort, was den Handel betraf, eine sehr bedeutende Rolle zugedacht.

Die ältesten Funde, fand man in der Nähe der St.-Nicolaj-Straße. Es waren Überreste einer Siedlung, die mit einem Marktplatz und verschiedenen handwerklichen Tätigkeiten gefunden wurde, die aus dem Jahre 710 stammten.

Das Handelszentrum lief bis zum 16. Jahrhundert sehr gut, dann kam aber leider die Reformation, Sturmflut, Stadtbrand und die Pest in den Ort, so hinterließ natürlich auch der Krieg seine Spuren. Heute stehen in Ribe, immer noch viele alte Häuser aus dem 1600 Jahrhundert, die nach dem Brand im Ort im Jahre 1580 wieder neu aufgebaut werden mussten. Es waren immerhin 213 Häuser, fast die ganze Innenstadt, die wieder neu aufgebaut werden musste, weil die mit Stroh bedeckten Häuser, direkt nebeneinander standen, so dass sich das Feuer schnell ausbreiten konnte.

Heute befindet sich das Fremdenverkehrsbüro Ribe, im Gebäude Porsborg, das aus dem Jahre 1582 stammt. Und das wunderschöne restaurierte Hotel Dagmar, hat sich in einem Steinhaus aus dem Jahre 1581, das direkt neben dem Gebäude Porsborg steht, niedergelassen.

Dass diese wunderschönen alten Häuser immer noch stehen, rührt daher, das Ribe seither vor Großfeuern bewahrt blieb, und die Stadt seit dem 17. Jahrhunderts ihr ökonomisches Gewicht verlor.


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