Sønderborg im Dänemark-Lexikon

Die Stadt Sønderborg mit ihren ca. 28.000 Einwohnern, liegt in der Region Syddanmark nicht weit von der Flensburger Förde. Seit dem Jahre 1970 gehört sie zur Kommune Sønderborg, die sich seit dem Jahre 2007 mit sechs anderen Nachbarkommunen zu einer Großkommune zusammen getan hat. Die heutige Kommune Sønderborg hat eine Fläche von ca. 497 km². Nicht nur die schöne Altstadt auch andere Teile der Stadt liegen in einer landschaftlich wunderschönen Gegend und zwar auf der Insel Alsen. Der im Westen gelegene Teil der Stadt, gehört schon zur Kimbrischen Halbinsel. Die Stadt wird nur getrennt durch den 250 Meter breiten Alsensund, der im Süden in die Sønderborger Bucht fließt.

Sonderburg war der Mittelpunkt eines kleinen Lehnsdistrikts oder Amtes, das den südlichen Teil von Alsen und den östlichen Teil Sundewitts einschloss. Da es in Sonderburg einige adelige und kirchliche Liegenschaften gab, gewann es nur mäßige an Größe. Bei der Aufteilung der Ländereien, wurde zwischen dem König und seinem Bruder im Jahre1564 die Stadt und das Amt Sønderburg, das Amt Norburg sowie eine kleine Insel dem Herzog Johann, dem jüngeren Bruder überlassen. Im Jahre 1581 bekam er auch noch das Gebiet am Rüdekloster in Angeln, daraufhin baute er die schöne Residenz Glücksburg. Auch das Sonderburger Schloss, ließ er eindruckvoll erweitern. Mit der Zeit gelang es dem Herzog, fast alle adeligen Landebesitze in sein Eigentum übergehen zu lassen. Erst nach seinem Tod im Jahre 1622 wurde die Stadt Sønderborg, wieder Wohnsitz eines Herzogtums. Heute hat sich die Stadt Sonderburg zu einer behaglichen kleinen Hafenstadt entwickelt. Sogar Studenten aus verschiedenen Ländern, sind von diesem schönen Städtchen und der neuen Universität schwer beeindruckt.


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