Natur im Dänemark-Lexikon

Trotz der Lage von Dänemark an 2 Meeren ist die Niederschlagsmenge im Jahr mit 700 bis ungefähr 800 mm angenehm. Besonders die Temperaturen sind hier ausgeglichen. An der wunderbaren Nordsee, die von den Urlaubern sehr gerne besucht wird, werden im Juli im Durchschnitt 16 °C gemessen. Im Osten der Insel Seeland sind es manchmal sogar 18 °C. Tagsüber liegen die Temperaturen normalerweise über 20 °C. In der Nacht sind es um 13 °C. In den Wintermonaten macht sich ein recht mildernde Einfluss vom Golfstrom oder seines Ablegers bemerkbar. Im Landesinneren herrschen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Am Tage sind es etwa 2°C, in der Nacht etwa –3°C. Die Wassertemperaturen nahe der Küsten schwanken von 3 °C in den Wintermonaten und 17 °C im Sommer. Durch die umfassenden Begradigungen folgt eigentlich keiner von Dänemarks Flüssen und Bächen seinem eigentlichen Lauf. Der längste Fluss Dänemarks ist der Gudena mit seinen 160 Kilometern. Der Königsau war zwischen den Jahren 1864 und 1920 ein Grenzfluss zwischen dem Deutschen Reich sowie Dänemark. Das Land hat viele kleinere und größere Seen. Der wohl größte See des Landes ist der Arreso. Er hat eine Fläche von 40 km². Der See liegt östlich von Frederiksvaerk. Der zweitgrößte See in Dänemark ist der Stadil Fjord. Er liegt auf der Insel Jütland. Die Umwelt von Dänemark hat nach einigen Jahrhunderten der Abholzung sowie der Zerstörung von Weideflächen großen Schäden genommen. Insgesamt liegen etwa 20 % des Ackerlandes auf der Höhe des Meeres. Ein Großteil davon in anfälligen Feuchtgebieten. Die Stadt Kopenhagen wird durch viele Deichen vor den Fluten geschützt.


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