Odensee im Dänemark-Lexikon

Die Stadt Odensee mit ihren ca. 187.000 Einwohnern liegt auf dem schönen Fünen in Dänemark. Sie ist die drittgrößte des Landes war einmal Verwaltungssitz des damaligen Fyns Amt, dazu ist sie noch Bischofssitz und Universitätsstadt von Süden Dänemarks. Sie wurde zum erstenmal, im Jahre 988 urkundlich erwähnt. Die Namensgebung der Stadt kommt vermutlich von den Wikingern, als das Heiligtum "Odins V“ zur Huldigung des Gottes Odin erbaut wurde. In diesem Zeitabschnitt wurde unter anderem die Burg Nonnebakken erbaut. In der Antike war Odense stark geformt durch die katholische Kirche. Denn gerade zu dieser Zeit, wurden mehrere Kirchen und Klöster in der Stadt gebaut. Unter anderem die „Vor Frue Kirke", sie ist die älteste Kirche in der Stadt sowie der Dom "Sankt Knuds Kirke". Odensee, wurde dann etwa im Jahre 1060, zum Bischofssitz der Insel Fünen ernannt.

König Knut IV wurde dann im Jahre 1086 in Odensee ermodert. Durch den Bürgerkrieg im Jahre 1240, wurde die Stadt ziemlich zertrümmert. Schließlich wurde Odensee im Jahre 1355 zur Handelsstadt ernannt, mit allen Rechten und Pflichten. Und die ersten Inkunabeln, wurden von dem Lübecker Buchdrucker, Johann Snell im Jahre 1482 in Odense gedruckt. Und im Jahre 1500 zog Königin Christine mit ihrem Hofstaat nach Odensee. Das wiederum brachte den Handel in Schwung und dem Stadtsäckel viel Geld. Schon im 1600 Jahrhundert hatte die Stadt einem enormen Bevölkerungszuwachs. Dieser Bevölkerungszuwachs hielt sich aber nur bis zum Jahre 1672, da die schwedischen Truppen die Stadt und ihre Bevölkerung ausplünderten. Die Bevölkerungszahl stieg bis 1769 natürlich wieder an, woraufhin die Stadt Odense, die zweitgrößte Stadt des Landes wurde. Und in der Mitte des 19. Jahrhunderts, begann die Stadt das erste Gas- und Wasserwerk, in der Stadt zu bauen.


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