Königshaus im Dänemark-Lexikon

Die Königin Margrethe II. ist seit dem 15. Januar 1972 die Regentin von Dänemark. Margrethe II. wurde als älteste Tochter Frederik IX und seiner Gemahlin Ingrid von Schweden geboren. Königin Margrethe II. ist eine Schwester von Benedikte Astrid Ingeborg zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg sowie von Anne-Marie Dagmar Ingrid von Griechenland. Nachdem der Vater 1947 zum König ernannt worden war, wurde eigentlich der Onkel Knut von Dänemark zum Kronprinzen. Mit einer Änderung der Verfassung im Jahre 1953 wurde Margrethe zur Nachfolgerin ihres Vaters. Seit dem Jahre 1967 ist sie mit einem französischen Grafen namens Henri Laborde de Monpezat verheiratet. Mit ihm hat sie 2 Söhne. Der eine ist Kronprinz Frederik, der andere Joachim. Sie stammt aus dem Hause Schleswig-Hollstein-Sonderburg-Glücksburg. Sie ist neben der dänischen Königin auch Grafikerin und Malerin. Sie hat unterschiedliche Briefmarken gestaltet und Bücher illustriert. Außerdem ist sie in Dänemark eine sehr anerkannte Designerin der Kirchengewänder, Theaterkostümen sowie von Bühnenbildern. Als sie im Jahre 1940 geboren wurde, war der Großvater König Christian X auch König von Island. Noch bevor sie zur Königin wurde, hatte Margarethe II. bereits in Kopenhagen, Cambidge, Paris und London Recht und Staatswissenschaften studiert. Hinzu kam ein Studium der Geschichte, VWL sowie Archäologie. Die Königin spricht neben der Muttersprache auch Schwedisch, Englisch, Französisch und Deutsch. Margrethe II. hat im dänischen Volk ein sehr hohes Ansehen. Sie nimmt fast nur repräsentative Aufgaben war. Jedes Gesetz jedoch bedarf ihrer Unterschrift. Die Königin ernennt auch die neue Regierung. Ihr offiziellen Wohnsitze sind Schloss Amalienborg, Schloss Frederiksborg sowie Schloss Gravenstein. Eine weitere Residenz ist die Yacht Danneborg.


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