Laesoe im Dänemark-Lexikon

Die dänische Insel Laesoe befindet sich im Norden des Kattegats. Sie hat mit einer Größe von 116 km² eine Einwohnerzahl von rund 2.100 und ist damit die am dünnsten besiedlete Gemeinde des ganzen Landes. Der Name der Insel stammt von der Sagengestalt des Riesen Lær. Die Insel tauchte im Zuge der Landerhebung infolge der letzten Eiszeit schon vor Christi Geburt an der Meeresoberfläche auf. Allerdings waren zu Beginn lediglich ein paar Sandbänke sichtbar. Vor etwa 4000 Jahren jedoch verschwand die Insel vorübergehend durch eine Überspülung des Meeres. Als Besonderheit der Insel gelten die mit Tang gedeckten Dächer der Häuser. Noch vor 50 Jahren besaß fast jedes Haus diese Eigenheit heute jedoch sind nur noch sehr wenige vorhanden. Sehen kann man sie zum Beispiel im Museumshof „Hedvigs Hus“. Leben tut man auf der Insel vor allem von Tourismus, der Fischerei und der Wollindustrie. Hauptexportgut ist dabei der Kaisergarant, auch „Jomfruhummer“ genannt. Wer die Insel besuchen möchte, kann dies über eine Fährverbindung von Frederikshavn aus. Zudem kann man aber auch das Flugzeug für die Anreise benutzen, da die Insel einen kleinen Flugplatz besitzt. Dieser bietet regelmäßige Verbindungen nach Aalborg, Kopenhagen und Sindal. Die Insel ist ein ideales Ziel für Sonnenhungrige, da nirgendwo in Dänemark so wenig Regen fällt. Und auch der die Sonne scheint hier weit mehr als im Rest des Landes. So ist oft im Mai schon das Baden möglich und auch im Oktober sind manchmal noch 20 Grad zu erleben.


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