Kopenhagener Seen im Dänemark-Lexikon

Die Kopenhagener Seen, in Dänemark Søerne genannt, bestehen aus drei ineinander übergehenden Seen. Der Sankt-Joergens-See, der Peblinge-See und der Sortedams-See. Sie liegen in einem großen flachen Bogen um die Kopenhagener Innenstadt gezogen. Alle drei sind ehemalige Stauseen, welche außerhalb der Befestigungsanlagen und außerhalb der Stadt lagen und auch heute noch liegen. Die Seen wurden im Zuge der Stadtentwicklung zu großen Bassins gefasst, so dass sie die umliegenden Stadtteile von der Innenstadt trennen. Heute bilden die drei Seen für die Bewohner von Frederiksberg und Nørrebro sehr wichtige Erholungs- und Freizeitgebiete. Die Strecke um die drei Bassins herum beträgt 6350 Meter und ist bei Laufsportlern sehr beliebt. So dient sie vielen als Trainingstrecke für ihr tägliches Ausdauerprogramm. Die Seen bilden einen idealen Ausgleich zum turbulenten Trubel der quirligen Hauptstadt Koppenhagen. Hier kann man entspannen, abschalten und Energie tanke. Sie bilden die ideale Grundlage auch in der Stadt im Freien Sport treiben zu können und Natur kennen zu lernen. Bei einem Besuch der Hauptstadt sollte man sich unbedingt Zeit für einen Spaziergang am Ufer eines der drei Seen nehmen. Das Tycho-Brahe-Observatorium befindet sich am Ufer des Sees Sankt- Joergens.


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